Ein Film von Niels Bolbrinker & Kerstin Stutterheim
Bis heute gilt es als Urzelle der modernen Architektur und des Designs – das Bauhaus. Der Film zeichnet ein Bild dieser einmaligen Institution
der künstlerischen Moderne – vom revolutionären Ausbruch nach dem Ende des Ersten Weltkriegs bis zur Auflösung und Emigration,
der beruflichen Weiterreise oder auch der Verstrickung einiger Bauhäusler im nationalsozialistischen Deutschland.
Diese wohl umfassendste kritische Darstellung der künstlerischen und politischen Ziele des Bauhauses in einem Filmporträt gibt Einblick
in die Essenz der Bauhaus-Prinzipien, die Konflikte, die zur Verlegung von Weimar nach Dessau führten, die Auflösung der Schule in der
Nazi-Zeit, die Bautätigkeit im jungen Staat Israel und die Entstehung des Mythos vom “Bauhaus” in den USA.
Dokumentarfilm Deutschland 1998/2009, 104 Min.,
Farbe + s/w, Sprache: Deutsch
Die “Urzelle” der modernen Architektur entstand 1911 in der kleinen niedersächsischen Industriestadt Alfeld. Der junge Architekt Walter Gropius, späterer Gründer des Bauhauses, entwarf im Auftrag des sozialreformerisch eingestellten Unternehmers Carl Benscheidt das Fagus-Werk - eine Fabrik zur Produktion von Schuhleisten. Unter dem Motto: “Der Arbeit Paläste bauen” entstand ein Bauwerk, nicht nur mit einem hochmodernen Erscheinungsbild, sondern auch mit vorbildlichen Arbeitsbedingungen und Sozialeinrichtungen für die Belegschaft. Noch heute werden hier Schuhleisten hergestellt und nach wie vor spiegelt dieses lebendige Denkmal der Kulturgeschichte den Zusammenhang zwischen den avantgardistischen Bestrebungen in der Architektur und sozialethischen Vorstellungen im frühen 20sten Jahrhundert.
Fagus – Walter Gropius und die Fabrik der Moderne
ein kurzer Architektur- und Dokumentarfilm
mit Annemarie Jaeggi, Ernst Greten und anderen.
Regie-Kamera: Niels Bolbrinker, Co-Regie Kerstin Stutterheim.
Eine Co-Produktion mit dem NDR, in Zusammenarbeit mit arte,
gefördert von nordmedia und der Stiftung Niedersachsen.
2011, 26 min, HDCam
Sendetermine
am 03.07.2011, um 23 Uhr 50 auf arte
bis zum 29.08.2011 permanent in der Ausstellung "Die Moderne im Blick" des bauhaus-archiv, museum für gestaltung in Berlin zu sehen.
Die “Urzelle” der modernen Architektur entstand 1911 in der kleinen niedersächsischen Industriestadt Alfeld. Der junge Architekt Walter Gropius, späterer Gründer des Bauhauses, entwarf im Auftrag des sozialreformerisch eingestellten Unternehmers Carl Benscheidt das Fagus-Werk - eine Fabrik zur Produktion von Schuhleisten. Unter dem Motto: “Der Arbeit Paläste bauen” entstand ein Bauwerk, nicht nur mit einem hochmodernen Erscheinungsbild, sondern auch mit vorbildlichen Arbeitsbedingungen und Sozialeinrichtungen für die Belegschaft. Noch heute werden hier Schuhleisten hergestellt und nach wie vor spiegelt dieses lebendige Denkmal der Kulturgeschichte den Zusammenhang zwischen den avantgardistischen Bestrebungen in der Architektur und sozialethischen Vorstellungen im frühen 20sten Jahrhundert.
Fagus – Walter Gropius und die Fabrik der Moderne
ein kurzer Architektur- und Dokumentarfilm
mit Annemarie Jaeggi, Ernst Greten und anderen.
Regie-Kamera: Niels Bolbrinker, Co-Regie Kerstin Stutterheim.
Eine Co-Produktion mit dem NDR, in Zusammenarbeit mit arte,
gefördert von nordmedia und der Stiftung Niedersachsen.
2011, 26 min, HDCam
Sendetermine
am 03.07.2011, um 23 Uhr 50 auf arte
bis zum 29.08.2011 permanent in der Ausstellung "Die Moderne im Blick" des bauhaus-archiv, museum für gestaltung in Berlin zu sehen.
09./10.06.11, Kiel. Vortrag "AUFERSTEHUNG VERGANGENER KULTUREN". Materialisationen vergangener Kulturen in Form von Re-Enactment
oder Animationsszenen in Archäologiefilmen. Auf der Tagung "Archäologie im Film". Eine Tagung des Fördervereins CINARCHEA® e.V. in der Graduiertenschule der CAU
„Human Development in Landscapes“. Gefördert und unterstützt von der Gerda Henkel Stiftung.
24.02.10 um 19 Uhr im Kommunalen Kino Regensburg:
Bauhaus - Modell und Mythos im Rahmen der Filmreihe Architektur und Film mit anschließendem Gespräch.
11.02.09, 20:30 Uhr, Deutsches Theater Berlin:
Moderation der Diskussion im Anschluss der Vorführung des Films "Die Beunruhigung" mit Christine Schorn
und der Dramaturgin Erika Richter in der Box des Deutschen Theaters.
Link
18.12.09, Deutsches Theater Berlin, Blackbox:
Vorführung und Filmgespräch zu "Die Flucht".
Link
Ein Film von Niels Bolbrinker & Kerstin Stutterheim
Bis heute gilt es als Urzelle der modernen Architektur und des Designs – das Bauhaus. Der Film zeichnet ein Bild dieser einmaligen Institution
der künstlerischen Moderne – vom revolutionären Ausbruch nach dem Ende des Ersten Weltkriegs bis zur Auflösung und Emigration,
der beruflichen Weiterreise oder auch der Verstrickung einiger Bauhäusler im nationalsozialistischen Deutschland.
Diese wohl umfassendste kritische Darstellung der künstlerischen und politischen Ziele des Bauhauses in einem Filmporträt gibt Einblick
in die Essenz der Bauhaus-Prinzipien, die Konflikte, die zur Verlegung von Weimar nach Dessau führten, die Auflösung der Schule in der
Nazi-Zeit, die Bautätigkeit im jungen Staat Israel und die Entstehung des Mythos vom “Bauhaus” in den USA.
Dokumentarfilm Deutschland 1998/2009, 104 Min.,
Farbe + s/w, Sprache: Deutsch
24.02.10 Vorführung im Kommunalen Kino Regensburg im Rahmen der Filmreihe Architektur und Film mit anschließendem Gespräch.
14.12.09 Vorführung im KoKi, Kiel
7.12.09, 19.00 Uhr, Berlin, Arsenal 2. Das Bild des Juden in
der deutschen Wochenschau 1933-1942.
Link
"Die Wäscherei"
läuft noch bis Anfang Dezember in der
Bibiotheque National de France.
Link
sowie auf der Ausstellung "Land der Arbeit" bis Dezember im Maison Heinrich Heine, Paris
"Die Wäscherei"
(ZDF, 16 mm sw 64 min), Idee, Buch, Regie und Produktion
(Nominierung zum Grimme-Preis, mehrere Internat. Dokumentarfilmfestivals)
Kurze Zeit nach der Wende beobachtet der Film in einer kleinen, am Rande Berlins gelegenen Wäscherei die Arbeit und das Leben
der zum Teil schon sehr lange zusammen arbeitenden Frauen und Männer. Sie haben noch ihre Arbeit, sie kennen sich schon sehr lange,
und dennoch wirkt die gesellschaftliche Veränderung nicht nur durch technische Neuerungen in diesen Mikrokosmos hinein. Der Film hat
in einer Zeit des Umbruchs versucht, einen Ausschnitt der Veränderungen exemplarisch an einem ehemals verstaatlichten Familienbetrieb
sichtbar werden zu lassen. So wird der Mikrokosmos eines Familienbetriebs zum Modell für die momentane Situation einer Gesellschaft im Wandel.
Arbeitsabläufe und Belegschaft sind die gleiche, aber: Privateigentum statt VEB, steigende Kosten und Verlust der bisherigen, festgefügten
Zuständigkeiten verändern das Leben und die Beziehungen.
"Die Wäscherei" läuft noch bis Anfang Dezember 2009 in der
Bibiotheque National de France
sowie auf der Ausstellung "Land der Arbeit" bis Dezember 2009 im Maison Heinrich Heine, Paris
Deutschlandpremiere "Fliegen und Engel"
Kunstbiennale Köln am 31.10.09 um 18h
weiter...